Kreuzfahrt – nein danke. Ich will reisen!

Werbekampagnen, bei denen man frei sagen darf, was immer man will – da war doch kürzlich erst was? Sei’s drum, ich bin heiß auf das signierte BVB-Trikot, auch wenn ich nie auf eine Kreuzfahrt gehen würde.

Denn überhaupt wäre mir diese Art des Reisens viel zu unaufregend. Das Schiff ist eine vollkommen künstliche Welt, ein geschlossener Kosmos, auf dem man ständig konsumieren muss, um sich nicht zu langweilen. Geht es dann doch mal an Land, hat man meist nur ein paar Stunden und noch dazu ohne Übernachtung.

Mein Lieblings-Reisevehikel ist und bleibt das Fahrrad. Mit keinem anderen Verkehrsmittel kommt man so einfach mit den Menschen in Kontakt – und das ist schließlich das Aufregende am Reisen. Die Geräusche und Gerüche der Dörfer und Städte auf dem Weg von A nach B ziehe ich den schallisolierten Kabinen eines Luxusdampfers vor. Die Freiheit, spontan abzubiegen und eine heiße Schokolade zu trinken. Das Wetter zu spüren. Sich zu verausgaben. Die Genugtuung, angekommen zu sein.

Auf unserer Radtour von Wien nach Istanbul haben wir übrigens in einem bulgarischen Dorf eine Gruppe Touristen von einer Donaukreuzfahrt getroffen – sie waren begeistert von unseren zahllosen großen und kleinen Geschichten und bedauerten, dass sie die meiste Zeit ihrer Reise auf dem Schiff verbringen.

So, das muss reichen an Kommentar – jetzt hoffe ich auf Losglück (und ein faires Verfahren), dann könnte ich beim Spiel gegen Hannover mit dem aktuellen Trikot im Westfalenstadion stehen. Und das wär doch was!

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